FAQs



Wie erreiche ich einen Arzt außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten?
Wenn Sie außerhalb der Sprechstunden dringend ärztliche Hilfe benötigen, können Sie sich seit Februar 2011 auch während der Woche an Ihre Notfallpraxis wenden. In Rheine befindet sich die Notfallpraxis neben dem Mathias-Spital. Dort bekommen Sie bei akuten Beschwerden nachts und am Wochenende ärztliche Hilfe.
Wenn Sie so krank sind, dass Sie die Notfallpraxis nicht aufsuchen können, kann der jeweils diensthabende Arzt zu einem Hausbesuch kommen.

Wie erreichen Sie Ihre Notfallpraxis?
0180 - 50 44 100 (0,14 €/Minute aus dem Deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Minute)
Montags, Dienstags und Donnerstags: 18.00 Uhr - 08.00 Uhr am Folgetag
Mittwochs und Freitags: 13.00 Uhr - 08.00 Uhr am Folgetag
Samstags, Sonntags und an Feiertagen: 08.00 Uhr - 08.00 Uhr am Folgetag
In lebensbedrohlichen Notfällen - z.B. bei Herzinfarkt oder Schlaganfall – wählen Sie bitte wie bisher die 112, um einen Notarzt zu alarmieren.

Wann muss ich meine Versicherungskarte mitbringen?
Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss die Versichertenkarte beim ersten Kontakt in jedem Quartal vorgelegt werden, denn ohne einen gültigen Versicherungsnachweis dürfen wir keine Kassenformulare (Rezepte, Überweisungen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen etc.) ausstellen.
Bitte denken Sie ggf. auch an die 10 Euro Praxisgebühr, die Quittung oder Ihren Befreiungsnachweis. Bei Hausbesuchen lässt sich die Karte durch ein mobiles Handlesegerät einlesen.

Wann muss die Praxisgebühr gezahlt werden?
Die sogenannte Praxisgebühr von 10 Euro wird bei jedem ersten Arztbesuch im Quartal fällig; generell, sobald eine ärztliche Leistung des Haus- oder Facharztes in Anspruch genommen wird. Als ärztliche Leistung gelten bereits eine telefonische Auskunft, das Ausstellen eines Rezeptes oder die Blutabnahme.
Ausnahmen: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen keine Praxisgebühr.
Patienten, die einen Befreiungsnachweis ihrer Krankenkasse vorlegen können, sind ebenfalls befreit.
Haben Sie Ihre Praxisgebühr im laufenden Quartal bereits bei einem anderen Arzt bezahlt, legen Sie bitte die entsprechende Quittung vor, damit wir prüfen können, ob Sie von einer weiteren Zahlung befreit sind.
Deshalb bringen Sie bitte bei jedem ersten Besuch im Quartal Ihre Versicherungskarte, 10 Euro oder den Befreiungsnachweis mit. Damit ersparen Sie uns unnötigen Verwaltungsaufwand und wir haben mehr Zeit für Sie und Ihre Anliegen.

Wem nützt die Praxisgebühr?
Der Begriff Praxisgebühr ist im Grunde genommen irreführend, denn es handelt sich nicht um eine Gebühr für die Praxis oder den Arzt, sondern um Geld, das wir an die Krankenkassen weiterleiten müssen. Die Gebühr war ursprünglich dazu gedacht, Menschen von unnötigen Arztbesuchen abzuhalten. Diese Steuerungsfunktion hatte keinen Erfolg, die Gebühr aber ist geblieben und steigert die Einnahmen der Krankenkassen. Die Arztpraxen sind nach wie vor ohne Kostenausgleich mit dem finanziellen Management belastet, sie müssen die Gebühr einziehen, an die Kassen weiterleiten und ausstehende Beträge anmahnen. Besser wäre die Bezeichnung »Kassengebühr«.

Muss ich bei einem Notfall die Praxisgebühr noch ein Mal bezahlen?
Im Prinzip ja. Die Praxisgebühr wird fällig, wenn Sie den hausärztlichen Notdienst in Anspruch nehmen. Dagegen ist die von Ihrem Arzt geplante Notfallversorgung (z.B. Verbandwechsel am Wochenende) von der Praxisgebühr befreit. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind in jedem Fall von Zuzahlungen befreit.
Welche Untersuchungen erfolgen ohne Praxisgebühr?
  • Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft
  • Jährlich zwei Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt
  • Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Frauen: ab dem 20. Lebensjahr Genitaluntersuchungen, ab dem 30. Lebensjahr zusätzlich Brust- und Haut- sowie ab dem 45. Lebensjahr zusätzlich Dickdarm- und Enddarmuntersuchung
  • Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Männer: Ab dem 45. Lebensjahr Untersuchungen des Dickdarms, der Prostata, des äußeren Genitals und der Haut, Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr
  • Gesundheits-Check ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre. Schwerpunkte sind die Früherkennung von Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie der Zuckerkrankheit
  • Schutzimpfungen, insbesondere gegen Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus, Mumps, Masern, Röteln, Keuchhusten, Influenza, Hirnhauterreger und Lungenentzündung


Warum werden einzelne Patienten vor mir aufgerufen, obwohl sie später gekommen sind?
Unsere Praxis arbeitet nach einem Bestellsystem, um mehrere Ärzte mit unterschiedlichen Sprechstunden in einer Praxis effizient zu koordinieren und um die Wartezeiten für alle Patienten möglichst kurz zu halten. Zu bestimmten Untersuchungen (z.B. EKG, Labor usw.) werden Patienten auch direkt von den medizinischen Fachangestellten aufgerufen.
So kann es dazu kommen, dass Patienten nach Ihnen das Wartezimmer betreten haben, aber vor Ihnen an die Reihe kommen. Sie können sich darauf verlassen, dass Sie aufgerufen werden, sobald Ihr Arzt für Sie frei ist.

Kann eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung rückwirkend ausgestellt werden?
Die Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien lassen dies nicht zu. In begründeten Ausnahmefällen kann der Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis zu zwei Tage zurückdatieren.
Deshalb suchen Sie bitte im Krankheitsfall, auch am Wochenende, unverzüglich einen Arzt bzw. ärztlichen Notdienst auf.

Kann ich eine Überweisung telefonisch anfordern und diese dann ohne Arztgespräch abholen?
Überweisungen müssen nach medizinischer Notwendigkeit ausgestellt werden. Die notwendigen Angaben auf der Überweisung (Verdachtsdiagnose, bisherige Therapie, Fragestellung, Zielauftrag) kann nur ein Arzt machen. Sollten Sie regelmäßig wegen ein und derselben Erkrankung bestimmte Fachärzte in Anspruch nehmen müssen, sprechen Sie uns bitte an.

Warum machen Sie nicht die Laboruntersuchungen, die ich wünsche?
Bei vielen Krankheiten sind Laboruntersuchungen zur Diagnose und Behandlung notwendig und sinnvoll. In diesen Fällen ordnet der Arzt die entsprechenden Untersuchungen an und die Krankenkassen übernehmen die Kosten. Auch wenn Risikofaktoren vorliegen (z.B. bestimmte Vorerkrankungen oder eine familiäre Vorbelastung) zahlen die Kassen meist für regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Natürlich können sich auch gesunde Menschen ohne Risikofaktoren zur Sicherheit testen lassen; fehlen jedoch die Voraussetzungen für eine medizinische Indikation, so müssen sie die Kosten selbst tragen.

Warum muss ich einige Impfungen bezahlen?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch Institut führt eine Liste der empfohlenen Impfungen. Die darin aufgeführten Impfungen werden in der Regel durch die Krankenkassen bezahlt. Alle darüber hinaus gewünschten Impfungen sind kostenpflichtig. Dabei gibt es geringfügige Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Die STIKO-Liste wird laufend aktualisiert, so dass sich die Bestimmungen fast alle vier Wochen ändern. Übrigens gibt es mittlerweile einige Krankenkassen, die zwar die Kosten der gewünschten Impfung, nicht aber die Beratung dazu übernehmen.

Was ist eine IGEL-Leistung?
IGEL steht für "Individuelle Gesundheitsleistung". Damit sind Leistungen gemeint, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden, also z.B. Reiseimpfberatung oder Aufbauinfusionen. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung folgen dem Prinzip WANZ: wirtschaftlich, ausreichend, notwendig, zweckmäßig, IGEL-Leistungen hingegen sind vom Prinzip her individuell, konstruktiv, aufklärend und präventiv zugeschnitten.

Was ist ein allgemeinmedizinischer Hausarzt?
Aufgabe des Hausarztes ist die fortlaufende Beratung, Behandlung und Betreuung seiner Patienten sowie die Koordination der Behandlungskonzepte für unterschiedliche Erkrankungen. Der Hausarzt betreut Menschen jeden Alters, auch in der häuslichen Versorgung. Sein Aufgabengebiet umfasst den gesamten menschlichen Lebensbereich, die Krankheitserkennung und -behandlung sowie die Gesundheitsberatung und Prävention. Auch bei Fragen und Problemen mit Krankenkassen, Versorgungsamt, Rentenversicherung etc. hilft der Hausarzt seinen Patienten.

Wie komme ich während eines stationären Krankenhausaufenthaltes an meine Medikamente?
Die medikamentöse Versorgung der Patienten während des stationären Aufenthaltes stellt das Krankenhaus sicher. Dies gilt auch für Medikamente, die Sie – z.B. wegen einer chronischen Grunderkrankung – laufend einnehmen müssen. Die Kosten für Arzneimittel sind in den Tagespauschalen bzw. Fallpauschalen enthalten.

Ist das während eines Rehaaufenthaltes genau so?
Nein, hier liegt der Fall anders. Von der Rehaeinrichtung erhalten Sie nur Medikamente gegen die Krankheit, die den Grund für die Rehamaßnahme darstellt. Medikamente für bereits bestehende Erkrankungen muss der Vertragsarzt verschreiben.
Bei einer stationären Rehabilitation sind also die Kosten für die Medikamente über den Tagessatz der Einrichtung nicht vollständig abgegolten.
Beispiel: Ist der Patient wegen einer Herz-Kreislauferkrankung in der Rehabilitation, so sind Kosten für Herz-Kreislaufmedikamente im Tagessatz enthalten. Arzneimittel für alle anderen Erkrankungen verordnet der niedergelassene Vertragsarzt.
Wird der Patient nach dem Krankenhausaufenthalt direkt in eine Rehabilitation übergeleitet, so muss er am Ort der Rehabilitationseinrichtung den niedergelassen Arzt aufsuchen.
Beachten Sie, dass wir keine Ferndiagnosen stellen können! Eine Arzneimittel¬verordnung ist nur nach Arzt-Patientenkontakt möglich.


Was verstehe ich unter der Zuzahlungsregelung der gesetzlichen Krankenkasse?
Da sich diese Regelungen immer wieder ändern, gilt es auf dem Laufenden zu bleiben. Aktuelle Infos finden Sie unter: http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/arzneimittelversorgung/zuzahlung.html

Warum gibt der Apotheker andere Medikamente aus als die auf dem Rezept genannten?
Das Wichtigste bei einem Medikament ist nicht der Name auf der Schachtel, sondern der Wirkstoff darin. Viele Pharmafirmen stellen Medikamente her, die nach Wirkstoff und Dosierung völlig identisch sind. Sie unterscheiden sich lediglich nach Hersteller, Verpackung und dem Namen, unter dem sie vertrieben werden, vor allem aber durch den Preis. Seit Februar 2002 sind die Apotheken gesetzlich verpflichtet, von diesen wirkstoffgleichen Präparaten jeweils das preisgünstigste auszugeben. Seit geraumer Zeit schließen die Krankenkassen auch Rabattverträge mit einzelnen Pharmaunternehmen ab. Wenn solch ein Vertrag existiert, ist der Apotheker gesetzlich verpflichtet, das Medikament gleicher Wirksubstanz von dieser Pharmafirma auszugeben.

Was versteht man unter Generika und wie kann ich die Zuzahlung verringern oder vermeiden?
Wenn der Arzt statt eines speziellen Präparates den Wirkstoff verschrieben hat, sind die Apotheken verpflichtet, Ihnen wirkungsgleiche, aber preisgünstigere Arzneimittel – so genannte Generika – auszuhändigen. Das Gleiche gilt, wenn der Arzt nicht ausdrücklich ausschließt, das verordnete Arzneimittel durch ein anderes zu ersetzen. Durch diese sogenannte "Aut-idem-Regelung" erhalten Sie ein qualitativ gleichwertiges Arzneimittel, müssen aber weniger zuzahlen, denn die Zuzahlung richtet sich ja nach dem Preis des Arzneimittels.
Die gesetzlichen Regelungen des Arzneimittelmarktes ändern sich ständig. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach preiswerteren Arzneimitteln.
Die Krankenkassen können mit den Herstellern für alle Arzneimittel Preisnachlässe bzw. Rabatte vereinbaren. Apotheken sind verpflichtet, die Versicherten vorrangig mit den Vertragspräparaten dieser Krankenkasse zu versorgen. Dies gilt nur dann nicht, wenn der Arzt ein ganz bestimmtes Präparat ausdrücklich verordnet. Besonders preisgünstige Arzneimittel sind für Versicherte aller Krankenkassen zuzahlungsfrei. Jede Krankenkasse kann zusätzlich für weitere Arzneimittel die Zuzahlung halbieren oder aufheben, wenn sie günstige Preise mit den Herstellern vereinbart hat.

Was versteht man unter Aufzahlung?
Seit Ende 2010 gibt es die Möglichkeit der freien Wahl des verordneten Medikamentes. Das heißt: Der Patient kann sein gewohntes oder gewünschtes wirkstoffgleiches Präparat erhalten, auch wenn der Preis über dem gesetzlich geregelten Festbetrag liegt. Dazu muss er es zunächst – wie ein Privatpatient – selbst zahlen. Auf Antrag erstattet die Krankenkasse dann den gesetzlichen Festbetrag.
Weitere aktuelle Infos unter: http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/arzneimittelversorgung/zuzahlung.html

Was sind Rabattverträge?
Krankenkassen können mit Arzneimittelherstellern Preisrabatte aushandeln. Durch solche Rabattverträge, z.B. für Arzneimittel, die oft verordnet werden, können die Kassen Arzneimittelkosten sparen. Diese Einsparungen können sie an die Versicherten in Form von teilweisen oder vollständigen Zuzahlungsbefreiungen weitergeben. Das Einsparvolumen liegt zurzeit bei etwa 800 Millionen Euro pro Jahr.

Wie ist die Hilfsmittelversorgung gesetzlich geregelt?
Bei Hilfsmitteln gibt es eine breite Palette von Produkten: von Inkontinenzhilfen und Kompressionsstrümpfen über Schuheinlagen, Prothesen und Orthesen bis hin zu Rollstühlen und Hörgeräten. Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für Hilfsmittel auf, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine bereits vorhandene Behinderung auszugleichen. Ein Anspruch kann auch im Rahmen von medizinischen Vorsorgeleistungen bestehen, beispielsweise wenn die Versorgung mit einem Hilfsmittel notwendig ist, um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Die Versorgung mit einem Hilfsmittel muss von der Krankenkasse grundsätzlich vorher genehmigt werden, soweit diese nicht (z.B. für bestimmte Hilfsmittel oder bis zu einer bestimmten Preisgrenze) darauf verzichtet hat. Dies gilt auch dann, wenn das Hilfsmittel von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt verordnet wurde.


Wann bekomme ich dauerhaft ein Messgerät auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse?
Messgeräte (z.B. zur Messung des Blutdrucks oder des Blutzuckers) werden von Ihrer Krankenkasse nur dann erstattet, wenn das jeweilige Gerät zur dauernden selbstständigen Überwachung des Krankheitsverlaufs oder zur selbstständigen sofortigen Anpassung der Medikation aus medizinischen Gründen zwingend erforderlich ist.

Wie viel muss ich bei Hilfsmitteln zuzahlen?
Für Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, zahlen Sie zehn Prozent der Kosten pro Packung dazu, maximal aber zehn Euro für den gesamten Monatsbedarf an solchen Hilfsmitteln. Für alle anderen Hilfsmittel gilt: Zehn Prozent des Betrages, den die Krankenkasse übernimmt, mindestens fünf und maximal zehn Euro, fallen an Zuzahlung an. Die Preise für Hilfsmittel werden zwischen den Krankenkassen und den Leistungserbringern vereinbart. Ist für das erforderliche Hilfsmittel ein Festbetrag festgesetzt, bildet dieser die Obergrenze für die vertraglich zu vereinbarenden Preise.
Seit dem 1. Januar 2010 werden gesetzlich Versicherte nur noch durch Vertragspartner der Krankenkassen versorgt.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach den zur Versorgung berechtigten Vertragspartnern. Auf Nachfrage informieren die Krankenkassen auch über die wesentlichen Inhalte der Verträge, das heißt insbesondere über den Umfang und die Qualität der vertraglich vereinbarten Leistungen.

Welche Ziele verfolgt die Rehabilitation?
Es gibt eine Reihe medizinischer Eingriffe (z.B. Hüftoperation) und Krankheitsbilder (z.B. Herzinfarkt und Schlaganfall), die eine systematische und umfassende Rehabilitation erfordern. Ihr Ziel ist es, die Patienten bei der Wiedererlangung oder dem Erhalt ihrer körperlichen, beruflichen oder sozialen Fähigkeiten zu unterstützen. Rehabilitation hat aber auch zum Ziel, Beeinträchtigungen und Einschränkungen abzuwenden, die sich als bleibende Folge von chronischen Erkrankungen oder Unfällen einstellen können.
Man unterscheidet drei Rehabilitationsleistungen:
Die medizinische Rehabilitation soll möglichen Behinderungen oder einer Pflegebedürftigkeit vorbeugen, sie beseitigen oder Verschlimmerungen verhindern.
Die berufliche Rehabilitation soll die Eingliederung der Patienten ins Arbeitsleben fördern.
Die soziale Rehabilitation soll die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft fördern. Diese Leistungen zielen auf die Bewältigung der alltäglichen Anforderungen und die Wiedereingliederung in das soziale Umfeld der Patienten.
Rehabilitationsleistungen sind in Deutschland Aufgabe der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung.

Werden mir die Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung erstattet?
Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Fahrten, wenn sie im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse aus medizinischer Sicht zwingend notwendig sind. Neben Kosten für Fahrten zur stationären Behandlung können unter bestimmten Voraussetzungen auch Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung übernommen werden. Das betrifft beispielsweise die Fahrten zur Strahlentherapie, zur Chemotherapie und zur ambulanten Dialysebehandlung.
Schwerbehinderte bekommen die Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung erstattet, entweder mit dem Merkzeichen "aG" (außergewöhnliche Gehbehinderung), "Bl" (blind) oder "H" (hilflos) oder wenn sie die Pflegestufe 2 oder 3 nachweisen können. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist die zwingende medizinische Notwendigkeit der Fahrt und die Genehmigung der Krankenkasse.


Wann zahlt die Krankenkasse die Fahrtkosten?
Ihre Krankenkasse übernimmt die Fahrkosten bei
  • Leistungen, die stationär erbracht werden,
  • Rettungsfahrten zum Krankenhaus auch ohne stationäre Behandlung,
  • Krankentransporten mit aus medizinischen Gründen notwendiger fachlicher Betreuung oder in einem Krankenwagen,
  • Fahrten zu einer ambulanten Behandlung oder zu einer vor- oder nachstationären Behandlung oder zu einer ambulanten Operation im Krankenhaus. Die Bedingung ist jedoch, dass dadurch der eigentlich notwendige Krankenhausaufenthalt vermieden oder verkürzt wird.
Auf jeden Fall müssen Sie sich Ihre Fahrten zur ambulanten Behandlung vorher von der Krankenkasse genehmigen lassen. Auch für diese genehmigten Fahrten gelten die allgemeinen Zuzahlungsregelungen. Bei Fahrtkosten müssen die Zuzahlungen auch für Kinder und Jugendliche geleistet werden.

Warum übernimmt die Krankenkasse meine Kosten für die Fußpflege (Podologie) nicht?
Nur bei Patienten mit dem Krankheitsbild Diabetes mellitus übernimmt die Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für eine medizinische Fußpflege beziehungsweise Fußbehandlung. Die Fußpflege wird dann von einem speziell ausgebildeten Podologen durchgeführt, der einen Vertrag mit der Krankenkasse abgeschlossen hat. Bei anderen Krankheitsbildern werden in der Regel keine Kosten übernommen. Genaue Informationen bekommt man von der Krankenkasse.
Unsere Sprechstunden
Mo 8:00 - 13:00 und 14:00 - 18:00
Di 8:00 - 13:00 und 14:00 - 18:00
Mi 8:00 - 13:00
Do 8:00 - 13:00 und 14:00 - 18:00
Fr 8:00 - 16:00
... und nach Vereinbarung

Sondersprechzeiten
Präventions- & Wunschleistungen:
Mi 14:00 - 16:00
Berufstätige:
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Fax05971 / 6766
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Notdienst
0180 - 50 44 100*
* 0,14 €/Minute aus dem Deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Minute

Montag, Dienstag und Donnerstag:
18.00 Uhr - 08.00 Uhr am Folgetag
Mittwoch und Freitag:
13.00 Uhr - 08.00 Uhr am Folgetag
Wochenende und Feiertage:
08.00 Uhr - 08.00 Uhr am Folgetag

In lebensbedrohlichen Notfällen
(z. B. bei Herzinfarkt oder Schlaganfall)
wählen Sie bitte wie bisher die 112.
So finden Sie uns
Osnabrücker Str. 113
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