Reise-Gesundheitstipp Mai 2013

In Deutschland gibt es schätzungsweise 1,5 bis 2 Millionen Sporttaucher. Die meisten von ihnen üben ihr Hobby in den warmen Gewässern der Urlaubstauchgebiete aus.

Vor dem Urlaub sollten Sporttaucher ihre Tauchtauglichkeit von einem tauchmedizinisch erfahrenen Arzt überprüfen lassen, da intensives Tauchen eine oft ungewohnte körperliche Belastung darstellt. Zudem wird auf vielen Auslandstauchbasen ein gültiges Tauchtauglichkeitszeugnis gefordert.

Auch als Tauchurlauber ist man am Urlaubsort den dortigen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Deshalb ist es wichtig, vor der Reise den Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Außerdem sind, je nach Reiseland, weiterer Impfungen sinnvoll oder sogar vorgeschrieben. Für die meisten Tauchziele ist eine Hepatitis A-Impfung angezeigt. Urlauber sollten zudem eine Impfung gegen Tetanus erhalten, da es beim Tauchen häufiger zu Hautverletzungen kommt.

Ist eine medikamentöse Malariaprophylaxe erforderlich, müssen sich Tauchurlauber sorgfältig über mögliche Nebenwirkungen informieren. Denn der Arzneistoff Mefloquin kann unter anderem Schwindel, Sehstörungen oder Panikattacken auslösen. Treten diese Symptome auf, darf nicht mehr weiter getaucht werden. Deshalb kann es für Tauchurlauber sinnvoll sein, sich von vornherein ein alternatives Malariamittel verschreiben zu lassen.

Ein häufiges Problem beim Tauchen in warmen Meeren ist die Otitis externa, auch Swimmer´s ear genannt. Zur Vorbeugung sollten Sie Manipulationen im Gehörgang vermeiden. Nach dem Tauchgang ist es sinnvoll, den Gehörgang mit Süßwasser auszuspülen, mit Ohrentropfen („Ehm´sche Tropfen“) zu desinfizieren und anschließend mit Olivenöl oder Panthenol einzufetten. Für den Fall, dass trotzdem Beschwerden auftreten, sollte die Reiseapotheke immer auch antibiotikahaltige Ohrentropfen enthalten.

Wichtig für regelmäßige Urlaubstaucher ist außerdem der Abschluss einer speziellen Tauchunfallversicherung. Denn die meisten Krankenkassen übernehmen die Behandlung eines Tauchunfalls im Ausland nicht.

Reiseberatung und eine Untersuchung auf Tauchtauglichkeit sind übrigens keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse.

(Quelle: PD Dr. Jelinek CRM)


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